Kanada verfügt über ein breites kulturelles Angebot. Berühmte Autoren wie Leonard Cohen, Margaret Atwood und Michael Ondaatje stammen aus Kanada. Neben Lacrosse ist auch Eishockey ein beliebter Sport. Im Mai 2004 konnte die kanadische Eishockeymannschaft den Weltmeistertitel nach Hause bringen. Whistler ist in erster Linie für den Wintersport bekannt. Für Kulturfreunde gibt es aber auch einige Museen und Festivals. Vor kurzem wurde in Whistler das neue Indianermuseum eröffnet.
Das Museum befasst sich mit den zwei ältesten Indianerkulturen in Nordamerika. Der Besucher erfährt etwas über die unterschiedlichen kulturellen Bräuche der Squamisch Indianer und des Lilwat Stammes. Es wird gezeigt, wie die Umgebung die Kultur der beiden Indianerstämme beeinflusst hat. Die Squarnish lebten im Regenwald, während die Indianer der Lilwat Stammes sich an der Küste angesiedelt haben. Die Ausstellung verfolgt das Ziel überlieferte Künste und handwerkliche Fähigkeiten wie Weberei, Schnitzen und den Bau von Kanus zu vermitteln.
Squamish Lil'wat Cultural Centre
4584 Blackcomb Way
Whistler BC, V0N 1B0
Das Whistler Museum beschäftigt sich mit der beeindruckenden Berglandschaft und der Entwicklung zum Skiressort. Das Museum eignet sich für Jung und Alt und bietet Programme für die ganze Familie an.
Whistler Museum
4329 Main Street
Whistler, BC V0N 1B0
Das Ausstellungsgebäude ist die Geburtstätte des berühmten Malers James McNeill Whistler. Seine Mutter Anna Whistler diente ihm als Motiv für das berühmteste Gemälde "Whistler´s Mother". Der Eintritt kostet 5 Dollar. Studenten und Senioren zahlen nur 4 Dollar.
243 Worthen Street, Lowell
Dieses Fest bietet eine Plattform um kanadische Filmmacher und neue Technologien bekannt zu machen. Das Festival findet jedes Jahr statt und wurde 2008 durch eine Musikkonferenz über digitale Technologie ergänzt, bei der Geschäftsleute über die Vergangenheit und Zukunft der Musikbranche diskutieren. Als musikalische Untermalung gab es Konzerte von kanadischen Bands.
www.whistlerfilmfestival.com/
Das zweimonatige Programm beinhaltet u .a. Livemusik, Filme, Tänze und Kunst- und Fotografieausstellungen. Zudem werden Skulpturen aus Eis ausgestellt.
Hier befindet sich das Zentrum für Kunst und Kultur. In der 250 Sitzplätze umfassenden Wilhelmsen Hall finden Musik-, Theater- und Filmveranstaltungen statt. Zudem gibt es einen Aufenthaltsraum zum Entspannen, einen Meditationsraum und eine Kunstgalerie.
www.myplacewhistler.org
Seit 1982 existiert dieses Konzil, was sich zum Ziel gesetzt hat Kunst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Whistler Arts Council organisiert das ganze Jahr über verschiedene Events und Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Tanz und Musik.
www.whistlerartscouncil.com
Die Black Tusk Gallery stellt Skulpturen, Masken, Grafiken und Objekte aus. Diese Institution verfolgt das Ziel, noch unbekannten kanadischen Künstlern eine Plattform zu bieten, um ihre Werke zu präsentieren.
Black Tusk Gallery
Suite 108 4293 Mountain Square Art Gallery Row
Whistler, BC CA
V0N 1B4
Whistler ist ein sehr junger Ort und wurde erst 1959 / 60 als Skigebiet eröffnet. In früheren Jahrhunderten war die Region allerdings auch schon besiedelt. Die kanadischen Ureinwohner nutzten die Gegend als Handelsroute. Die Briten nannten die Region zuerst London Mountain, aber schon bald wurde die Gegend Whistler genannt. Die Bezeichnung stammt von den Pfeifen der einheimischen Murmeltiere. Whistler war lange Zeit unbekannt und erlangte erst durch Myrtle und Alex Philip aus Maine Beachtung, als die beiden 1914 die Rainbow Lodge gründeten. Die Unterkunft war mit vier Schlafzimmern, einem großen Wohn- und Essbereich und einer Küche ausgestattet.
Whistler entwickelte sich mit der Verkehrsanbindung durch die Pacific Great Eastern Railway zu einem beliebten Ferienziel. In den folgenden Jahren wurde die Rainbow Lodge erweitert und bot nun Platz für 100 Gäste. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Whistler immer mehr zum beliebten Ferienort. Seit den 60er Jahren ist Whistler durch das Skigebiet eine Touristenhochburg. Die Garibaldi Olympic Development Association wurde mit dem Ziel gegründet eine geeignete Gegend für die olympischen Spiele zu finden. 1962 entstand die Garbaldi Lift Company, welche das Gelände überwachen und Skilifte bauen sollte. Seit 1962 wird das Skigebiet an der Südseite (Creekside) genutzt. 1965 wurde London Mountain offiziell in Whistler umbenannt.
Seit 1974 förderte die Landesregierung durch verschiedene Maßnahmen die Entwicklung des Tourismus in der Stadt. Am 6.September 1975 wurde das erste Resort Municipality of Whistler gegründet. 1980 wurde Blackcomb, eines der größten Skigebiete in Nordamerika, eröffnet. 1992 ernannte das "Snow Country Magazine" Whistler zu einem der besten Skigebiete in Nordamerika. 1998 verbündeten sich Whistler Mountain und die Besitzer von Blackcomb Mountain. 1999 besuchten 2 Millionen Skifahrer das Gebiet.